Artikelnummer: 978-3-943288-56-8

Durand - Am Ende stehst du vor dem Nichts - eBook

Bewertung: Noch nicht bewertet
Brutto-Verkaufspreis: 3,99 €
Netto-Verkaufspreis: 3,35 €
MwSt.-Betrag: 0,64 €
Brutto-Verkaufspreis: 3,99 €
Download Produkt
Bitte beachten Sie, dass dies ein eBook ist!

Ein Geldtransporter wird auf offener Straße von mehreren maskierten Personen angehalten. Perfide erzwingen sie die Öffnung des Panzerwagens und die Herausgabe des Geldes, indem sie ein Foto an die Windschutzscheibe pressen, auf dem eine ihnen bekannte und gefesselte Frau zu sehen ist. Doch der Überfall verläuft nicht nach Plan und zurück bleibt ein erschossener Wachmann.

Als Jean Claude Durand von diesem Überfall erfährt, erkennt er den Toten. Er hatte ihm, nach Ende dessen Dienstzeit in der französischen Fremdenlegion, diesen Job bei der Sicherheitsfirma besorgt.

Die Kripo nimmt die Fahndung auf, und auch Jean Claude ermittelt auf seine ganz eigene Art und Weise. Er vermutet die Täter in der Unterwelt und wirbelt kräftig Staub auf.

Durand - eine Krimireihe mit Kultstatus und actionreicher Lesefreude!



Leseprobe:

[...] Als sie auf einer Landstraße unterwegs waren, die durch ein bewaldetes Gebiet führte, passierte es. Plötzlich fuhr aus einem Seitenweg ein PKW auf die Hauptstraße und blockierte die Fahrtstrecke des Transporters. Drei vermummte Personen sprangen heraus, alle in dunklen Overalls, Sturmhauben auf dem Kopf und mit Pistolen und Pumpguns bewaffnet. Als Klaus und Manfred in den Rückspiegel sahen, bemerkten sie, dass hinter dem Transporter ein zweiter PKW stand, aus dem ebenfalls zwei vermummte und bewaffnete Personen gesprungen waren.
Durch die notwendig gewordene Vollbremsung war Gerd im Tresorraum recht unsanft von seinem Sitz geschleudert worden und öffnete wütend die Tür zum Fahrerraum.
„Bist du verrückt geworden? Hast du den Führerschein auf ’nem Bobby Car gemacht?“, brüllte er Klaus an.
Dann erst ging sein Blick über die Schultern seiner erstarrt dasitzenden Kollegen nach vorne. Durch die Frontscheibe des Wagens konnte er erkennen, warum so scharf gebremst wurde.
„Wegen denen machst du so ein Theater? Mensch, wir sitzen im Panzer, gib Gas und schieb die Typen mitsamt ihrer Karre zur Seite. Die Kugeln aus deren Waffen kratzen lediglich den Lack an, mehr nicht.“
Gerd war ehemaliger Fremdenlegionär und hatte wesentlich bedrohlichere Situationen erlebt. Das hier war für ihn nicht mehr als ein Zwischenspiel. „Gib Gas!“
Klaus überlegte kurz, legte den Gang ein und wollte anfahren. Manfred hatte schon per Funk die Situation und den Standort an die Zentrale und die Polizei gefunkt, als eine der maskierten Personen auf den Transporter zukam und ein Foto aus der Tasche des Overalls zog.
Den dreien im Transporter stockte der Atem. Klaus drehte den Schlüssel im Zündschloss um, zog ihn ab und legte ihn vor sich sichtbar auf das Armaturenbrett. Mit einer Hand hatte die maskierte Person ein Foto auf die Frontscheibe gedrückt.

[...]

Während Gerber den inzwischen eingetroffenen Chef der Sicherheitsfirma zu sich bat und erneut die unangenehmen Fragen stellen musste, machte sich Wagner daran, den Tatort genau zu untersuchen. Er stand gerade neben dem Chef der KTU und ließ sich die russische Herkunft und Bauart der Panzerfaust erklären. Die Täter hatten den nicht mehr brauchbaren Teil einfach liegen lassen. „Ist eine RPG-7. Der Gefechtskopf enthält eine Hohlladung. Trifft er auf ein Ziel auf, entfaltet sich seine Sprengladung gezielt nach vorne und durchdringt locker 30 Millimeter Panzerstahl. War also im Falle der Panzerglasscheibe der Fahrerkabine kein Problem.“
Ein Klick-Klick ließ den Kommissar leicht zusammenzucken. Jean Claude Durand stand hinter ihm und zündete sich eine Pfeife an. „Sehr gut erklärt, Herr Schreiber.“
Wagner sah sich überrascht um. „Durand? Sie hier? Was soll das, verdammt noch mal?“
Jean Claude zog gelassen an seiner Pfeife und blies den Rauch in Richtung der beiden Beamten. „Keine Sorge, Wagner, ich bin offiziell hier. Der Chef der Transportfirma hat mich beauftragt, die Sache hier, und auch den letzten Überfall, zu untersuchen.“
Wütend lief Wagner an dem Detektiv und Schreiber vorbei auf den Chef der Transportfirma zu.
„Schneider, was fällt Ihnen ein, den Privatschnüffler einzuschalten? Wir sind dafür zuständig und nicht Sie oder irgendwer sonst!“
Gerber hatte erst jetzt die Anwesenheit von Durand bemerkt und war ebenfalls außer sich vor Wut. Mit großen Schritten eilte er auf den Ex-Legionär zu und wollte ihn ebenfalls zur Rede stellen. Jean Claude hielt inzwischen die Reste der Panzerfaust in den Händen und begutachtete sie. „Durand, Sie schon wieder. Verlassen Sie sofort den Tatort, bevor ich Sie verhaften lasse …“
Weiter kam er nicht, weil Jean Claude ihm das Reststück der Waffe in die Hand drückte. Er nahm seine Pfeife aus dem Mund und blies dem überraschten Ermittler den Rauch ins Gesicht. „Hier, halten Sie mal. Keine Angst, passiert nichts. Da, wo ich im Einsatz war, haben 12-jährige Kinder damit gespielt.“
Er ließ den immer noch sprachlosen Kommissar einfach stehen und ging zu Wagner, der immer noch wild gestikulierend vor dem Chef der Transportfirma herumlief. Er schaute es sich eine Weile aus der Nähe an und mischte sich dann doch ein. „Wagner ... es reicht! Ich bin hier offiziell als Ermittler des Transportunternehmens und der zuständigen Versicherung. Es geht schließlich nicht gerade um die Portokasse. Also kommen Sie von Ihrem hohen Ross runter und beruhigen Sie sich. Ich müsste sonst Ihrem Vorgesetzten Bericht erstatten.“ Dabei grinste er dann doch etwas. Durand wusste genau, dass Wagner das derzeit am wenigsten gebrauchen konnte. Fünf Morde an Sicherheitsleuten einer Geldtransportfirma, dazu zwei Überfälle und rund 6 Millionen Euro Beute – da würde kein Vorgesetzter stillhalten.

 

Autor:

Der Autor H. Draeger, 1956 geboren, war unter anderem Mitglied der US Streitkräfte - stationiert in Kaiserslautern, Miesau Army Depot, Ramstein Air Base. Nach seiner Tätigkeit für den Begleit- und Personenschutz im In- und Ausland, fanden sich seine ersten Kontakte zur Fremdenlegion.
Seit einigen Jahren ist er Mitglied einer Amicale, dem Verein ehemaliger Fremdenlegionäre in Deutschland. Zum Schreiben ist der Autor über den saarländischen TATORT gekommen, bei dem er als Assistent der Set-Aufnahmeleitung mehrmals tätig war.
Heute ist er Schriftsteller aus Leidenschaft und hat das erklärte Ziel, die Traditionen der Fremdenlegion bekannter zu machen, wie auch den Ruf einer wilden, unbändigen Söldnertruppe zu widerlegen.

Author: H. Draeger

Rubrik: Kriminalroman

ISBN: 978-3-943288-56-8

Seiten: 192

Auflage: 1. Auflage März 2014

Format: PDF Datei

Grösse: 1 MB

PDF Leser: http://get.adobe.com/reader/ (Kostenloser Acrobat Reader)


Für dieses Produkt wurden noch keine Bewertungen abgegeben.
Top

Kontakt

Wir sind gerne per Email für Sie da:

Epee Edition e.K.
info[at]epee-edition.com

 

Zahlungsmöglichkeiten

Unsere Partner

 

 
 
 

Themenseiten

 

 

Wir unterstützen